ZULIEFERERSTANDARDS

Die DZ BANK hat im Jahr 2010 auf Basis bestehender Standards neue soziale und ökologische Mindeststandards in der Beschaffung eingeführt und in ihre Einkaufsprozesse integriert. Diese bilden einen Rahmen, der allen Unternehmen der DZ BANK Gruppe ökonomische, ökologische und soziale Merkmale, wie beispielsweise menschenrechtliche Aspekte oder Arbeitspraktiken für eine nachhaltige Lieferantenbeziehung, vorgibt. Mit einer Nachhaltigkeitsvereinbarung verpflichten wir seitdem sämtliche Lieferanten, sowohl die DZ BANK Mindeststandards als auch die Prinzipien des Global Compact der Vereinten Nationen und die Anforderungen der International Labour Organization einzuhalten. Erhebliche tatsächliche und potenzielle negative Auswirkungen in ökologischer, menschenrechtlicher oder gesellschaftlicher Hinsicht oder im Hinblick auf Arbeitspraktiken wurden im Berichtsjahr nicht ermittelt.

Grundlage der nachhaltigen Beschaffungsaktivitäten der DZ BANK ist das aktive Lieferantenmanagement. Unter anderem klassifizieren wir die Zulieferer hinsichtlich ihrer Nachhaltigkeitsrelevanz für die DZ BANK. Lieferanten, die aufgrund des Auftragsvolumens, der spezifischen Tätigkeit oder länderspezifischer Risiken als besonders nachhaltigkeitsrelevant gelten, befragen wir seit Anfang 2013 vertiefend zu Nachhaltigkeitsaspekten in ihrem Kerngeschäft. Dies betrifft unter anderem Zertifizierungen oder Konzepte, um Umweltbelastungen zu minimieren. Ob und in welchem Ausmaß die Lieferanten ihre vertraglich vereinbarten nachhaltigen Pflichten erfüllen, überprüft die DZ BANK in zumutbarem Umfang. Aus den gewonnenen Daten leiten wir weitere Handlungsschritte ab. Sämtliche Informationen zur Nachhaltigkeitsleistung unserer Lieferanten sammeln wir seit 2013 in einer Datenbank. Ein Verstoß gegen die in der Nachhaltigkeitsvereinbarung festgelegten ökologischen und sozialen Anforderungen kann in letzter Konsequenz zum Ausschluss eines Lieferanten führen.

Nachhaltigkeitsanforderungen an Lieferanten der DZ BANK Gruppe (PDF)