CHANCENGLEICHHEIT – EIN ZENTRALER GRUNDSATZ

Vielfalt und Chancengleichheit gehören heutzutage zu einer guten Unternehmensführung und sind seit Langem bereits zentrale Grundsätze der DZ BANK. Es ist für uns selbstverständlich, alle Mitarbeiter gleich zu behandeln und zu fördern – ungeachtet ihrer Herkunft, Hautfarbe, ihres Geschlechts, Alters oder körperlicher Einschränkungen. Daher haben wir auch im November 2011 die „Charta der Vielfalt“ unterzeichnet. Die Initiative hat sich zum Ziel gesetzt, die Anerkennung, Wertschätzung und Einbeziehung von Vielfalt in der Unternehmenskultur in Deutschland voranzubringen. Beispielsweise initiierte sie im Jahr 2016 wieder den bundesweiten Deutschen Diversity-Tag, an dem sich neben anderen Gruppenunternehmen auch die DZ BANK beteiligte. Zudem haben wir im Berichtsjahr erneut neue Mitarbeiter und Führungskräfte zum Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz geschult.

Eines unserer Ziele ist, die Gesundheit der beeinträchtigten Mitarbeiter zu erhalten. So steht es in unserer Integrationsvereinbarung, die wir mit der Schwerbehindertenvertretung und der Arbeitnehmervertretung geschlossen haben. Denn die berufliche Eingliederung beeinträchtigter Menschen ist nur möglich, wenn alle Beteiligten partnerschaftlich zusammenarbeiten. Im Jahr 2016 erfüllten wir mit einer Schwerbehindertenquote von 4,8 Prozent die gesetzliche Mindestgrenze.

Mehr weibliche Führungskräfte

Weiteres Bestreben der DZ BANK ist es, den Anteil der weiblichen Führungskräfte auf allen Hierarchieebenen und den Anteil der Expertinnen zu erhöhen. Daher fördern wir im Rahmen der bestehenden Möglichkeiten den Einsatz von qualifizierten Frauen in Führungspositionen. Ein Mittel dafür ist das im Jahr 2012 gestartete Projekt Vielfalt@DZ BANK. Zudem sind seit 2013 auch sogenannte „Diversity-Ziele“ Teil der Zielvereinbarungen von Führungskräften, die damit ebenfalls konkret zur Frauenförderung beitragen. Zum Jahresende 2016 waren bei der DZ BANK zwei von 33 Bereichsleitern, 25 von 164 Abteilungsleitern und 93 von 463 Gruppenleitern Frauen. Der Anteil der weiblichen Führungskräfte lag damit insgesamt bei 18,2 Prozent. Im Aufsichtsrat sind vier von 20 Aufsichtsräten weiblich, was einer Quote von 20 Prozent entspricht.

Weiterführende Links