GESUNDHEITSMANAGEMENT UND ARBEITSSCHUTZ

Die Gesundheit der Mitarbeiter gilt es angesichts wachsender beruflicher und wie privater Belastungen sowie längerer Lebensarbeitszeiten besonders zu achten. Unser ganzheitliches Gesundheitsmanagement ist darauf ausgerichtet, Wohlbefinden und Leistungsfähigkeit unserer gesamten Belegschaft langfristig zu erhalten. Vor allem fördern und unterstützen wir das eigenverantwortliche Verhalten.

Betriebssport und Prävention

Im Rahmen unseres Gesundheitsmanagements bieten wir unseren Mitarbeitern an den deutschen Standorten ein breites Spektrum an attraktiven Betriebssportmöglichkeiten, das von Badminton bis Volleyball reicht. Hinzu kommen Präventionskurse wie Wirbelsäulengymnastik, Meditation, Yoga oder autogenes Training sowie spezielle Schulungen für die richtige Ernährung. Am alljährlichen Gesundheitstag der DZ BANK konnten sich die Mitarbeiter im Berichtsjahr mithilfe von Vorträgen und Workshops über ein breites Spektrum an Gesundheitsthemen informieren, das von Ernährung bis hin zu Stressbewältigung reichte.

Hilfe bei psychischen Belastungen

Die Präventionskurse zur Stressbewältigung helfen den Mitarbeitern, mit psychischen Belastungen umzugehen. Überdies können unsere Beschäftigten in schwierigen beruflichen und privaten Situationen seit 2008 die Unterstützung einer unabhängigen Sozialberaterin in Anspruch nehmen. Die Psychologin und Psychotherapeutin berät beispielsweise, wie Mitarbeiter mit Ärgernissen und Problemen umgehen können und informiert über Präventionsmaßnahmen. Sie ist Ansprechpartnerin beim Thema Burn-out und vermittelt bei Bedarf auch zeitnah an Spezialisten.

Neben ihren Präsenzzeiten hält sie Themenvorträge an unseren bundesweiten Standorten – von der mentalen Leistungsfähigkeit bis hin zur Suchtproblematik. Im Umgang mit Suchterkrankungen unterstützt die DZ BANK Beschäftigte und Führungskräfte mit einer „Leitlinie Sucht“, einem Kooperationsprojekt der Sozialberaterin mit dem betrieblichen Gesundheitsmanagement. Beschäftigte, die nach längerer Krankheit an den Arbeitsplatz zurückkehren, begleitet die DZ BANK seit 2007 aktiv mit einem Programm zur Wiedereingliederung. Das Thema „psychische Gesundheit“ ist auch Bestandteil in einigen Führungskräfte-Trainings.

Alle Arbeitssicherheitsnormen erfüllt

Die DZ BANK erfüllt an allen deutschen Standorten die gesetzlichen Anforderungen und sicherheitstechnischen Normen zum Arbeits- und Gesundheitsschutz. Im formellen Arbeitgeber-Arbeitnehmer-Ausschuss zu Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz ist die gesamte Belegschaft repräsentiert. Zudem bestellt die DZ BANK nach Maßgabe des Arbeitssicherheitsgesetzes Betriebsärzte und Fachkräfte für Arbeitssicherheit. Diese helfen, Unfälle zu vermeiden, indem sie die Mitarbeiter über das Thema Arbeitsschutz informieren und Arbeitsplätze individuell überprüfen. Zu den wichtigsten Themen im Jahr 2015 zählte wieder die ergonomische Beratung der Mitarbeiter. Die Arbeitsschutzexperten haben mehr als 300 Mitarbeiter am Arbeitsplatz oder telefonisch beraten – und in über 50 Fällen eine Veränderung des Arbeitsplatzes vorgenommen oder beauftragt.

Ein weiterer Fokus lag auf dem Umbau der Handelsbereiche der DZ BANK, bei dem die Fachleute für Arbeitssicherheit die Gestaltung und Auswahl der Tische sicherheitstechnisch und ergonomisch begleiteten. Unter anderem erstellten sie eine Musterfläche, um diese hinsichtlich Arbeitsplatzergonomie und Beleuchtung zu bewerten. Zugleich führten die Experten die Gefährdungsbeurteilung fort und unterstützten das Projektteam mit technischen und rechtlichen Stellungnahmen. Eines der Schwerpunktthemen im Jahr 2016 ist weiterhin die Umgestaltung der Handelsbereiche. Hinzu kommen die sicherheitstechnische Beurteilung neuer Liegenschaften und neue Angebote für Mitarbeiter im Gesundheitsschutz.

Bei der DZ BANK sind keine Mitarbeiter beschäftigt, die aufgrund ihrer Tätigkeiten einer hohen Erkrankungsrate oder -gefährdung unterliegen. Die Arbeitsunfallquote lag im Berichtsjahr bei zwei Prozent, 1,1 Prozent der Unfälle waren meldepflichtig. Arbeitsbedingte Todesfälle gab es nicht. Auch sind keine Fälle von Gesundheits- und Sicherheitsverstößen im Berichtsjahr bekannt geworden.