GESUNDHEITSMANAGEMENT UND ARBEITSSCHUTZ

Dem Schutz der Mitarbeitergesundheit misst die DZ BANK eine besondere Bedeutung zu. Angesichts wachsender beruflicher wie privater Belastungen und längerer Lebensarbeitszeiten setzen wir auf ein ganzheitliches Gesundheitsmanagement, um das Wohlbefinden und die Leistungsfähigkeit unserer gesamten Belegschaft langfristig zu erhalten. Vor allem fördern und unterstützen wir das eigenverantwortliche Verhalten.

Betriebssport und Prävention

Im Rahmen unseres Gesundheitsmanagements bieten wir unseren Mitarbeitern an den deutschen Standorten ein breites Spektrum an attraktiven Betriebssportmöglichkeiten, das von Badminton bis Volleyball reicht. Hinzu kommen Anti-Stress-Programme und Präventionskurse wie Wirbelsäulengymnastik, Meditation, Yoga oder autogenes Training. Vorträge, Workshops und spezielle Schulungen zu Themen wie Ernährung oder Stressmanagement runden das Angebot ab. Ein Schwerpunktthema im Jahr 2016 war die Themenreihe zu Resilienz. Hier konnten sich die Mitarbeiter sowohl in Vorträgen als auch in Workshops mit den Inhalten vertraut machen und erhielten praktische Tipps für den Alltag.

Hilfe bei psychischen Belastungen

Die Präventionskurse zur Stressbewältigung helfen den Mitarbeitern, mit psychischen Belastungen umzugehen. Überdies können unsere Beschäftigten in schwierigen beruflichen und privaten Situationen auf die Unterstützung einer unabhängigen Sozialberaterin zurückgreifen. Ab Mai 2017 wird eine zweite Sozialberaterin die Standorte Düsseldorf, Koblenz und Münster betreuen. Die Psychologinnen und Psychotherapeutinnen beraten beispielsweise, wie Mitarbeiter mit Ärgernissen und Problemen umgehen können und informieren über Präventionsmaßnahmen. Sie sind Ansprechpartner beim Thema Burn-out und vermitteln bei Bedarf auch zeitnah an Spezialisten.

Neben ihren Präsenzzeiten halten sie Themenvorträge an unseren bundesweiten Standorten – von der mentalen Leistungsfähigkeit bis hin zur Suchtproblematik. Im Umgang mit Suchterkrankungen unterstützt die DZ BANK Beschäftigte und Führungskräfte mit einer „Leitlinie Sucht“, einem Kooperationsprojekt der Sozialberaterinnen und dem betrieblichen Gesundheitsmanagement. Beschäftigte, die nach längerer Krankheit an den Arbeitsplatz zurückkehren, begleitet die DZ BANK aktiv mit einem Programm zur Wiedereingliederung. Das Thema „psychische Gesundheit“ ist auch Bestandteil in einigen Führungskräfte-Trainings.

Arbeitssicherheit stets im Fokus

Einen wichtigen Beitrag zur Mitarbeitergesundheit leistet die Arbeitssicherheit. Die DZ BANK erfüllt an allen deutschen Standorten die gesetzlichen Anforderungen und sicherheitstechnischen Normen zum Arbeits- und Gesundheitsschutz. Im formellen Arbeitgeber-Arbeitnehmer-Ausschuss zu Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz ist die gesamte Belegschaft repräsentiert. Zudem bestellt die DZ BANK nach Maßgabe des Arbeitssicherheitsgesetzes Betriebsärzte und Fachkräfte für Arbeitssicherheit. Diese helfen, Unfälle zu vermeiden, indem sie die Mitarbeiter über das Thema Arbeitsschutz informieren und Arbeitsplätze individuell überprüfen.

Zu den wichtigsten Themen im Jahr 2016 zählte wieder die ergonomische Beratung der Mitarbeiter. Die Arbeitsschutzexperten haben mehr als 350 Mitarbeiter am Arbeitsplatz oder telefonisch beraten – und in über 40 Fällen eine Veränderung des Arbeitsplatzes vorgenommen oder beauftragt. Zudem begleiteten die Fachkräfte für Arbeitssicherheit den Ausbau der Handelsbereiche und den Umzug in neu angemietete Büroräume im Frankfurter Messeviertel. Ebenso leisteten sie ihren Beitrag, Arbeitsplätze im Hinblick auf mögliche Gesundheits- und Sicherheitsgefährdungen der Mitarbeiter zu beurteilen, die aus Gefahren am Arbeitsplatz resultieren können. Ein weiterer Fokus lag darauf, gemeinsam mit den Brandschutzbeauftragten die Rettungspläne für die Liegenschaften der DZ BANK in Frankfurt zu aktualisieren beziehungsweise neu zu gestalten.

Bei der DZ BANK sind keine Mitarbeiter beschäftigt, die aufgrund ihrer Tätigkeiten einer hohen Erkrankungsrate oder -gefährdung unterliegen. Die Arbeitsunfallquote lag im Berichtsjahr bei knapp über einem Prozent, die Quote meldepflichtiger Unfälle bei 0,3 Prozent. Arbeitsbedingte Todesfälle gab es nicht. Auch sind keine Fälle von Gesundheits- und Sicherheitsverstößen im Berichtsjahr bekannt geworden.