LEISTUNGSBEZOGENE VERGÜTUNG UND SOZIALE ABSICHERUNG

Mit Hilfe unserer Vergütungsstruktur geben wir jedem einzelnen Mitarbeiter Anreize, die strategischen Ziele der DZ BANK und die seines jeweiligen Bereichs individuell umzusetzen. Unsere Standardeintrittsgehälter orientieren sich in den unterschiedlichen Geschäftsstandorten an den jeweiligen nationalen Gepflogenheiten. Frauen und Männer werden bei gleicher Aufgabenstellung, Eignung und Erfahrung auch gleich entlohnt. Denn die DZ BANK verfügt über eine leistungsorientierte und damit geschlechtsunabhängige Vergütungsstruktur. Variable Komponenten dienen dazu, die Leistung motivierter Kollegen zu würdigen. Diese leistungsorientierte Vergütung ist ein wesentliches Führungsinstrument der DZ BANK. Zusätzlich dazu bieten wir unseren Beschäftigten zahlreiche Sozialleistungen. Das Spektrum reicht von einem Fahrtkostenzuschuss beziehungsweise einem Jobticket über eine Gruppenunfallversicherung bis hin zu diversen Weiterbildungsförderungen. Sämtliche betriebliche Leistungen werden Voll- und Teilzeitbeschäftigten gewährt.

Wichtigste Komponente der freiwilligen Arbeitgeberleistungen ist nach wie vor die betriebliche Altersversorgung. Im aktuellen, seit 2004 bestehenden Versorgungswerk erhalten neben den Vollzeit- und teilzeitbeschäftigten auch Mitarbeiter mit befristeten Verträgen Beiträge zur betrieblichen Altersversorgung. Im Jahr 2015 nutzten mehr als 80 Prozent der Mitarbeiter die Möglichkeit, ihr Entgelt zugunsten einer betrieblichen Altersversorgung umzuwandeln.

Die Beiträge der DZ BANK fließen in eine rückgedeckte Unterstützungskasse. Sofern sich Mitarbeiter für eine Entgeltumwandlung entscheiden, fließen diese Beiträge an eine Pensionskasse. Versorgungszusagen, die vor 2004 erteilt wurden, werden über den DZ BANK Pension Trust e.V. gesichert. Insgesamt beläuft sich der Personalaufwand nach Handelsgesetzbuch (HGB) für die Altersversorgung im Jahr 2015 auf rund zehn Mio. Euro.

Die DZ BANK und die Unternehmen der DZ BANK Gruppe haben im Berichtsjahr die Vergütungsstrategie der DZ BANK Gruppe 2014 verabschiedet und damit die aufsichtsrechtlichen Anforderungen umgesetzt. Zugleich haben wir auf diese Weise auch die vorgesehene Transparenz über die Vergütungssysteme innerhalb der Gruppenunternehmen erreicht.

Vergütung von Vorständen und Bereichsleitern

Die DZ BANK entlohnt Vorstände und Bereichsleiter neben dem Festgehalt mit einer mehrjährigen variablen Vergütung. Die Höhe der variablen Vergütung hängt von dem Erreichen vorab vereinbarter Ziele ab. Für Vorstände und Bereichsleiter werden 80 Prozent der variablen Vergütung über vier Jahre zurückbehalten und an die Ent­wicklung des Aktienwertes der DZ BANK gekoppelt. Auf diese Weise stellen wir sicher, dass die Entlohnung von Vorständen und Bereichsleitern mit der nachhaltigen Wertentwicklung des Unternehmens verzahnt ist.

Ethische Grundsätze zur Managementvergütung

Die DZ BANK und vier weitere führende Finanzinstitute haben sich im Jahr 2013 in einem gemeinsamen Grundsatzpapier verpflichtet, die Managementvergütung an ethischen Prinzipien auszurichten. Diese Grundsätze wurden gemeinsam mit dem Wittenberg-Zentrum für Globale Ethik (WCGE) entwickelt. Ziel ist es, die Vergütungssysteme transparent zu gestalten, Fehlanreize auszuschließen und die langfristigen Bedingungen für dauerhaft erfolgreiches Wirtschaften in den Blick zu nehmen. Mit der Unterzeichnung bekennt sich die DZ BANK zu einer erfolgs- und werteorientierten Führung.

Messinstrumente zur Mitarbeiterzufriedenheit

Unter dem Titel DZ MeinungsSpiegel befragt die DZ BANK seit 2009 regelmäßig ihre Mitarbeiter, um möglichst viel über deren Wünsche, Erwartungen und Bedürfnisse zu erfahren. Die Ergebnisse sind sowohl Messinstrument zur Mitarbeiterbindung und -zufriedenheit als auch Basis für bereichsbezogene und unternehmensweite Optimierungen. Beispielsweise haben wir spezielle Vertriebstrainings eingeführt oder auch einen Leitfaden für Führungskräfte zu personalwirtschaftlichen Themenstellungen erstellt.

Zudem haben Mitarbeiter und Führungskräfte einen grundsätzlichen Anspruch (geregelt in einer Gesamt-Betriebsvereinbarung) auf ein jährliches Beurteilungs- und Fördergespräch (BuF) mit ihren direkten Vorgesetzten. Ebenso sieht das Vergütungssystem der DZ BANK jährliche Zielvereinbarungs- und Zielerreichungsgespräche für alle Mitarbeiter und Führungskräfte vor.