AUSZEICHNUNGEN UND MITGLIEDSCHAFTEN

Wesentliche Mitgliedschaften

Die DZ BANK beteiligt sich am Dialog von Wirtschaft, Politik und Gesellschaft zur nachhaltigen Entwicklung: Wir engagieren uns in branchenübergreifenden Initiativen, halten deren Standards ein und pflegen den intensiven Austausch mit Nachhaltigkeitsexperten.

Im Folgenden sind die wichtigsten Beteiligungen an internationalen und deutschen Nachhaltigkeitsinitiativen aufgeführt.

Austausch und Verpflichtung zu externen Standards

  • Global Compact der Vereinten Nationen
    Die DZ BANK ist seit 2008 Mitglied im Global Compact der Vereinten Nationen. Im Jahr 2013 haben wir die Unterzeichnung auf die Unternehmen der gesamten DZ BANK Gruppe ausgeweitet. Der Global Compact ist eine strategische Initiative für Unternehmen, die sich verpflichten, ihre Geschäftstätigkeiten und Strategien an zehn Prinzipien aus den Bereichen Menschenrechte, Arbeitsnormen, Umweltschutz und Korruptionsbekämpfung auszurichten. Mit unserem Bekenntnis übernahmen wir die Verpflichtung, die zehn Prinzipien des Global Compact anzuerkennen und diese innerhalb unseres eigenen Einflussbereichs zu unterstützen.

  • Verantwortungsvoller Arbeitgeber/ILO
    Die DZ BANK ist sich ihrer Verantwortung als Arbeitgeber bewusst. Mehr als 90 Prozent unserer Mitarbeiter sind in Deutschland tätig und aufgrund des hohen sozialgesetzlichen Niveaus für den Krankheitsfall und das Alter abgesichert. Hinzu kommen zahlreiche freiwillige Leistungen (zum Beispiel eine betriebliche Altersversorgung), die teilweise auch für unsere Mitarbeiter an ausländischen Standorten gelten. Seit ihrem Bestehen hat die DZ BANK an den inländischen Standorten Arbeitnehmervertretungen etabliert, die alle Beschäftigten in Deutschland repräsentieren. Je nach Bedarf finden in diesen Standorten regelmäßig Betriebsversammlungen statt, an denen alle Mitarbeiter teilnehmen können. Für die Beschäftigten in unseren Filialen in London, New York, Hongkong und Singapur gelten die jeweiligen gesetzlichen Bestimmungen und Standards. Übergreifend ist es für die DZ BANK selbstverständlich, dass die Kernarbeitsnormen der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO), einer Sonderorganisation der Vereinten Nationen, eingehalten werden.

  • Äquator-Prinzipien
    Die DZ BANK verpflichtet sich seit Januar 2013, die Äquator-Prinzipien umzusetzen und entsprechend darüber zu berichten. Seit 2003 haben weltweit 90 Finanzinstitute aus 37 Ländern die Äquator-Prinzipien („Equator Principles“) unterzeichnet und sich damit auf gemeinsame Sozial- und Umweltstandards in der Projektfinanzierung verständigt (Stand: März 2017). Die Äquator-Prinzipien gelten weltweit für alle neuen Projektfinanzierungen, die ein Gesamtvolumen von 10 Mio. US-Dollar übersteigen. Sie verlangen unter anderem, Projekte nach Art, Ort und Projektgröße zu kategorisieren. Zudem legt das freiwillige Regelwerk Sozial- und Umweltstandards fest und macht Vorgaben für Beratung und Offenlegung. Die vollständige Berichterstattung nach den Äquator-Prinzipien und die Schlüsselkennzahlen sind in der englischen Textversion verfügbar.

  • Deutscher Derivate Verband
    Der Deutsche Derivate Verband ist ein Interessenverband der 15 führenden Emittenten derivativer Wertpapiere. Er legt Leitlinien für die Strukturierung, die Emission, den Vertrieb, das Marketing und den Handel mit derivativen Wertpapieren fest. So werden Mindeststandards geschaffen, die dem Anleger Sicherheit geben und sein Vertrauen in die Angebote der Emittenten festigen sollen. Die DZ BANK ist Gründungsmitglied beim Deutschen Derivate Verband (DDV) und engagiert sich mit anderen Emittenten gemeinsam für mehr Transparenz im Privatkundenmarkt.

Austausch in weiteren Initiativen

  • VfU – Verein für Umweltmanagement und Nachhaltigkeit in Finanzinstituten
    Die DZ BANK ist seit Juni 2011 Mitglied im VfU – Verein für Umweltmanagement und Nachhaltigkeit in Finanzinstituten, einem Netzwerk von Umwelt- und Nachhaltigkeitsmanagern führender Finanzdienstleister aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Wir beteiligen uns aktiv in verschiedenen Foren des VfU und in der Weiterentwicklung von Branchenstandards wie den Umweltkennzahlen des VfU. Seit 2016 hat Delia Kaiser, Nachhaltigkeitsbeauftragte der DZ BANK, einen Sitz im VfU-Vorstand inne.

  • Deutsches Global Compact Netzwerk
    Im Deutschen Global Compact Netzwerk (DGCN) versammeln sich die deutschen Unterzeichner des UN Global Compact. Derzeit sind dies mehr als 350 Unternehmen, darunter DAX-Konzerne, die DZ BANK sowie Mittelständler und kleine Spezialisten. Hinzu kommen knapp 60 Organisationen aus Zivilgesellschaft, Wissenschaft und dem öffentlichen Sektor. Im Netzwerk können sie sich über alle Themen der unternehmerischen Verantwortung informieren, Ideen austauschen und gemeinsam an praxisorientierten Lösungen arbeiten.

  • Ökoprofit Klub Frankfurt und Düsseldorf
    Die DZ BANK ist Mitglied im Ökoprofit-Klub der Städte Frankfurt und Düsseldorf. Die beiden Hauptniederlassungen sind bereits seit einigen Jahren als „Ökoprofit Betrieb“ zertifiziert. Ökoprofit steht für „Ökologisches Projekt für integrierte Umwelt-Technik“. Das bundesweite Projekt zielt darauf ab, das Umweltmanagement in Unternehmen und kommunalen Einrichtungen systematisch zu fördern. Der Ökoprofit-Klub ist ein Netzwerk von besonders engagierten Firmen, die bereits als Ökoprofit-Betrieb ausgezeichnet wurden und die ihr Umweltwissen vertiefen wollen. Als aktives Mitglied profitiert die DZ BANK auch vom regelmäßigen Erfahrungsaustausch mit anderen Unternehmen. Zudem geht mit der Mitgliedschaft die jährliche Überprüfung des Umweltmanagements einher. Anfang 2017 erkannte die Bundesregierung den Ökoprofit-Klub Frankfurt offiziell als Energieeffizienz-Netzwerk an. Damit ist die DZ BANK Teil einer umfassenden Netzwerkinitiative, die sich zum Ziel gesetzt hat, die klima- und energiepolitischen Ziele der Bundesrepublik Deutschland zu erreichen.

Darüber hinaus nutzt die DZ BANK zahlreiche weitere Mitgliedschaften für den Austausch mit gesellschaftlich relevanten Gruppen, so auch in den Handlungsfeldern Mitarbeiterverantwortung und gesellschaftliches Engagement sowie im Rahmen unserer Interessenvertretung.

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