KLIMAWANDELSTRATEGIE DZ BANK AG

Nachhaltigkeit spielt für die DZ BANK nicht nur im Kerngeschäft eine große Rolle. Wir arbeiten auch daran, an unseren Standorten die Auswirkungen auf die Umwelt so gering wie möglich zu halten. Unser Engagement reicht von einer verbesserten Erfassung der Umweltkennzahlen über eine effiziente Gebäudetechnik und umweltfreundliche Mobilität bis hin zu einem umfassenden Ressourcen- und Abfallmanagement sowie einem nachhaltigen Einkauf. Zugleich setzen wir uns mit unserer Klimastrategie ambitionierte Ziele, um unsere Effizienz weiter zu verbessern. Mitarbeitern, Kunden und anderen Stakeholdern wollen wir mit unseren Umweltschutzaktivitäten zeigen, welche Verbesserungen möglich sind.

Verantwortung auf Vorstandsebene

Die übergeordnete Verantwortung für Nachhaltigkeit liegt bei Wolfgang Kirsch, dem Vorstandsvorsitzenden der DZ BANK AG. Umwelt- und Mitarbeiterthemen verantwortet Thomas Ullrich, Vorstand für Informatik, Organisation, Personal und Operation/Services. Mit Kurt Friebertshäuser hat die DZ BANK zudem seit 2013 einen Umweltmanagementbeauftragten, der sich vorrangig um die Koordination aller Umweltmaßnahmen und um die Erfüllung des Klimaziels kümmert.

Umweltschutz betrifft alle Unternehmensbereiche

Ziel der DZ BANK ist es, die Klimaschutz-Maxime in allen Unternehmensbereichen umzusetzen. Dies umfasst konkret die Energieeffizienz unserer Gebäude, den Papierverbrauch der Mitarbeiter, die Dienstreisen oder auch den Betrieb unserer Kantine. Dort verwenden wir regionale Produkte, bieten einen KlimaTeller an, arbeiten – wie überall im Unternehmen – fortlaufend an Modellen, die den Wasserverbrauch reduzieren, und lassen über das Speisereste-Entsorgungsunternehmen ReFood organische Rückstände zu umweltfreundlicher Energie verwerten.

Zu den übergeordneten Zielen unseres betrieblichen Umweltschutzes zählt es, den Ressourcenverbrauch zu optimieren, vermehrt erneuerbare Energien einzusetzen und in Verbindung damit die direkten und indirekten CO2-Emissionen zu reduzieren. Wo sich CO2-Emissionen nicht vermeiden lassen, wollen wir diese zunehmend kompensieren, um Umweltbelastungen so gering wie möglich zu halten.

Aber nicht nur im internen Prozess, sondern auch bei der Entwicklung unserer Produkte haben wir den Klimawandel im Blick: Wir verstehen uns als Finanzierer der Energiewende und bieten Produkte und Beratungsansätze, die diesem Selbstverständnis nachkommen. Im Segment „Erneuerbare Energien“ ist die DZ BANK aktuell mit einem Kreditvolumen von rund 4,7 Mrd. Euro engagiert. Insgesamt ist die Genossenschaftliche FinanzGruppe einer der maßgeblichen Finanzierungspartner für die Energiewende in Deutschland. 

Umweltschutz auch im Kreditvergabeprozess

Zu unserem Kreditvergabeprozess gehört eine Nachhaltigkeitsprüfung, die sowohl soziale und ethische Prinzipien als auch Umweltstandards abfragt. Darüber hinaus schauen wir in sensiblen Bereichen genau hin: Für die Forstwirtschaft, die Rohstoffförderung sowie Staudammprojekte und maritime Industrien haben wir Sektorrichtlinien eingeführt, die wir regelmäßig verbessern und aktualisieren. Und mit speziellen Produkten im Zertifikate-Bereich bedienen wir Kunden, die gezielt in Nachhaltigkeit investieren möchten. Zudem unterstützen wir Emittenten, die mittels Green-Bonds-Kapital für sozialverantwortliche, umweltfreundliche oder auf Nachhaltigkeit ausgerichtete Projekte und Märkte aufnehmen wollen.

Äquator-Prinzipien

Die DZ BANK verpflichtet sich seit Januar 2013, die von internationalen Projektfinanzierungsinstituten formulierten Äquator-Prinzipien („Equator Principles“) umzusetzen und entsprechend darüber zu berichten. Mit der Unterzeichnung dieser freiwilligen Selbstverpflichtung übernehmen wir Verantwortung für Umwelt und Gesellschaft.

Weitere Informationen zum Thema Projektfinanzierung finden Sie hier:

Projektfinanzierung

Umweltleistung kontinuierlich verbessern

Die DZ BANK ist bestrebt, Umweltleistung und Umweltmanagement kontinuierlich zu optimieren. Unser Umweltmanagementsystem erlaubt es uns, anhand konkreter umweltpolitischer Zielsetzungen aussagekräftige Kennzahlen zu ermitteln und somit die Umweltbelastungen kontinuierlich zu überwachen. In unserem Nachhaltigkeitsprogramm setzen wir uns mittelfristig Ziele, die dazu beitragen, unsere Umweltbilanz Schritt für Schritt zu verbessern.

Bewusstsein für Klimaschutz stärken

Um unsere Ziele als Unternehmen so wirkungsvoll wie möglich umzusetzen, ist die Einbeziehung der Mitarbeiter, Kunden und Lieferanten essenziell. Nur wenn alle verstehen, warum Klimaschutz in der DZ BANK einen so hohen Stellenwert hat, können wir gemeinsam an der Zielerreichung arbeiten. Daher kommunizieren wir regelmäßig Umwelttipps an unsere Mitarbeiter, fordern unsere Dienstleister zu einem systematischen Umweltschutz auf und zeigen durch unser Engagement auch unseren Kunden, was der Klimawandel für uns bedeutet.

Insgesamt sind wir in Sachen Nachhaltigkeit auf einem guten Weg. Dies bestätigt regelmäßig das Nachhaltigkeits-Rating der Ratingagentur oekom research AG, die die DZ BANK Gruppe seit 2011 im Prime-Status hält und damit besonders nachhaltige Unternehmen auszeichnet. Auch nach der Fusion von DZ BANK und WGZ BANK und der durch oekom research durchgeführten Konsolidierung der Ratings beider Häuser wird die DZ BANK Gruppe im Prime-Status geführt („C+“).

Umweltauswirkungen reduzieren

Ziel der DZ BANK ist es, die durch die eigene Geschäftstätigkeit entstehenden Umweltbelastungen so weit wie möglich zu reduzieren. Das größte Potenzial dazu bieten unsere Hauptstandorte in Frankfurt am Main und Düsseldorf. Die Umweltexperten der DZ BANK nutzen die sich bietenden Möglichkeiten konsequent aus und tragen so dazu bei, die Umweltauswirkungen zu verringern und Kosten einzusparen. 

Klimafreundliche Gerichte am Standort Frankfurt

Unsere Ernährung hat einen großen Einfluss auf das Klima. Denn nicht nur der CO2-Ausstoß fördert den Treibhauseffekt, sondern auch Methan, das durch tierische Lebewesen verursacht wird. Daher führen wir seit August 2015 in unserer Kantine am Standort Frankfurt den KlimaTeller. Es handelt sich dabei um eine klimafreundliche Menülinie für Menschen und Betriebsrestaurants. Wir sind in Frankfurt das erste Unternehmen, das den KlimaTeller in seiner Kantine eingeführt hat. Aufgrund seiner Zutaten und Zubereitungsweise verursacht das Angebot des KlimaTellers wenig CO2-Emissionen. Beispielsweise sind dort kein rotes Fleisch wie Rind oder Milchprodukte mit einem Fettgehalt von mehr als 15 Prozent zu finden. Unsere Kantine bietet pro Tag etwa zwei bis drei Gerichte an, die den Vorgaben des KlimaTellers entsprechen. Dies ist ein Angebot für die Mitarbeiter, bereits beim Mittagessen etwas für den Umweltschutz zu tun. Wir möchten so über klimafreundliche Ernährung informieren und ein Bewusstsein über den Zusammenhang zwischen Ernährung und Klimaschutz schaffen.